Krippe Bärenhöhle: 07131/3900514 · Iris Schall | Erwin-Römmele-Bewegungskindergarten: 07131/3953010 · Nicole Wanner

Alltag

Spiel- und Lernfelder

Alleine machen! Wer kennt diesen Satz nicht?

Es gibt vieles was unseren Kleinen hilft, sich sicher zu fühlen.

Er zeigt, dass ein Kleinkind selbständig werden will, lernen möchte. Es ist motiviert von sich aus.

In diesem Alter lernen Kinder innerhalb kürzester Zeit schneller und mehr als später. Sie bauen ein Bewusstsein für sich selbst auf, üben und automatisieren ihre Motorik , lernen laufen, und lernen Interaktionen und Kommunikation zu gestalten.

Um diese Kompetenzen zu stärken, gibt es im Alltag tausende Möglichkeiten.

Beobachten, wahrnehmen, zeigen, benennen, nachmachen, neue Ideen entwickeln und dazu auch noch Essen, Trinken, mit anderen spielen, teilen und vieles mehr…

Vom Erleben zum Können!

Vom  Erleben zum Können oder Lernen brauchen die Kleinen auch Chancen und Möglichkeiten.

Diese sollen sie im Alltag bekommen.

Je mehr unterschiedliche Sinne durch eine Aktivität angesprochen werden, desto mehr Verknüpfungen werden im Gehirn gebildet, desto mehr Erfahrungen können abgespeichert werden.

 

Im Gedicht von K. Haffner wird dies sehr schön beschrieben:

Kinder wollen sich bewegen,
Kindern macht Bewegung Spaß,
Weil sie so die Welt erleben,
Menschen, Tiere, Blumen, Gras.

Kinder wollen laufen, springen,
Kullern, klettern und sich dreh'n,
Wollen tanzen, lärmen, singen,
Mutig mal ganz oben steh'n;

Ihre Körper so entdecken,
Wollen tasten, riechen, schmecken,
Und entdeckend hören,
Schauen, fühlen,

Wach mit allen Sinnen
Innerer Bewegung Glück.
Lasst die Kinder dies gewinnen
Und erleben Stück für Stück.

Karin Haffner

 

Was können die Kinder bei uns erleben?

z.B. Durst – ich darf einschenken! Oh, daneben! Das ist nicht schlimm, denn wir holen einfach ein Tuch. Irgendwann klappt es.

Sie lernen so den Umgang mit Misserfolg und Erfolg.

Zähneputzen, Treppensteigen..

Sich für oder gegen etwas entscheiden, ausdrücken was ich will,  sich kringeln vor Lachen, getröstet werden und selber trösten, Mitgefühl entwickeln, Umgangsformen erleben.

 

Im Freien den Wind, Regen, Kälte, Wärme spüren, davon singen,

malen,  Bilderbücher betrachten.

Malen kann man im Matsch, mit Pinsel und Farben oder Seifenschaum.

Alles fühlt sich unterschiedlich an und regt natürlich auch an, darüber zu sprechen. Ein Kleinkind äußert seine Gefühle dabei mit Staunen, lachen... .

Im Bällebad können die Kinder eintauchen und wieder auftauchen. Sie spüren darin jedes Körperteil.

Alles, was ein Krippenkind sieht oder erlebt, braucht die Möglichkeit es immer wieder aufgreifen zu können, zu vergleichen,  Zusammenhänge zu erkennen… ., muss umgesetzt werden in Taten, Worte, Spiel, Darstellung, um als Lernerfahrung gespeichert werden zu können. 

All dies ermöglichen wir in unserem Tagesablauf, durch die Raumgestaltung, das Materialangebot und vor allem durch das "Geschehen lassen, spielen lassen."

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